Wohnungseigentumsrecht

Das Recht der Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) regelt eine rechtliche Sonderheit.

Ist nach dem bundesdeutschen Recht eine Trennung zwischen dem Eigen- tum am Grundstück und dem Eigentum am Gebäude nicht vorgesehen, so findet sich im Wohnungseigentum eine Trennung zwischen dem Eigentum 
am Grundstück und der Gebäudehülle, welche der Wohnungseigentümer-gemeinschaft in ihrer Gesamtheit zustehen und dem Eigentum an den, in    
dem aufstehenden Gebäude befindlichen Wohnungen, welche als sog.
Sondereigentum dem jeweiligen Wohnungseigentümer alleine zusteht.

Bereits aus dem Konstruktion lassen sich die drohenden Konflikte erspüh-
ren.

So kann es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den jeweiligen Woh-nungseigentümern kommen. Diese müssen als Gemeinschaft das Grund-
stück und die Gebäudehülle gemeinsam instandhalten. Einzelne Woh-
nungseigentümer wollen die Gebäudehülle verändern, um ihre Wohnung
zu vergrößern, andere wollen oder können die laufenden Kosten nicht
tragen.

So stellt sich die Frage, ob die Gemeinschaft die Heizung zu der Woh-
nung der säumigen Wohnungseigentümer abdrehen darf oder ob man
Wohnungseigentümer aus der Gemeinschaft ausschließen darf und vieles mehr.

Ein Vielzahl von Konflikten rührt aus dem Kauf der Wohnungen. Welche Rechte stehen dem Erwerber einer Wohnung hinsichtlich des Gemein-schaftseigentums zu? Wie lange kann er sie geltend machen? Welche 
Rechte können durch die Wohnungseigentümergemeinschaft geltend 
gemacht werden? Was tun, wenn die anderen Wohnungseigentümer nicht handeln wollen?

Das Wohnungseigentumsrecht ist ein Spezialgebiet, welches unmittelbar
an Baurecht und Gesellschaftsrecht grenzt.

Auch hier gilt:

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